Samstag, 26. Januar 2008

Nicaragua - Isla de Ometepe


...auf die Insel!!! Die Faehre war ein spannendes Erlebnis, oder eher wackelig. Aber wir kamen gut an. Von der Faehre aus konnte man schon perfekt die beiden Vulkane sehen. Die Insel besteht aus diesen beiden verbundenen Vulkanen. Die Form einer 8. Danach folgte eine lange Busfahrt ueber krasse Strassen, durch wunderschoene Natur und durch kleine Doerfchen. Die Insel ist ein Traum, eine Idylle und man fuehlt sich in einem anderen Jahrhundert. Hier wird fast alles mit dem Pferd, zu Fuss oder mit dem Fahrrad erledigt. Unser Hostel, direkt am Ufer des Sees, war wie eine kleine Farm, wie ueberall auf der Insel unendlich viele Tiere rumlaufen. Fuer Melle war das das Paradies, sie konnte soviel reiten wie sie wollte, fuer wenig Geld. Ich habe mich hingegen mit dem "Volcano La Concepcion", den grosseren von beiden, angelegt. Um 6 Uhr in der Morgendaemmerung ging das Duell, Mann gegen Berg, los. Mit einem Guide und Andrej aus der Slowakei (haben wir in Granada kennengelernt, cooler Typ) starteten wir die 1600 m die vor uns lagen. Ziel war die Spietze, das tiefe Loch, aus dem wohl in Zukunt Lawa kommen wird. Der Weg war unerwartet steil und felsig, sodass die Tour eher ein Kletterausflug war ;-) Aber es war auch ein tolles Erlebnis. Um so hoeher wir kamen, desto windiger und noch steiler wurde es. Der Berg lag in den Wolken, wir sahen nicht weit. Kurz vor der Spitze war dann Schluss, unser Guide wollte nicht mehr verantworten, da der Wind so stark war, dass wir fast weggeblasen wureden. So machten wir uns auf den wirklich schweren Abstieg und es klarte auf! Wir hatten einen wahnsinnig schoenen Ausblick auf den See, den anderen Vulkan und die Landschaft. Die letzten beiden Tage auf der Insel verbrachte ich am Strand, im Hostel, hauprsache nicht zuviel Bewegung...Muskelkater...
Innerhalb eines Tages sind wir nun in Monteverde angelangt...hastya luego, muchachos...

Nicaragua - Granada y Masaya


Buenas, otra vez: Mittlerweile sind wir, bzw. waren, in Nicaragua angelangt. Ein ganz anderes Land als Costa Rica. Hier herrscht sehr grosse Armut, so wie ich sie noch nie gesehen habe! Die Staedte sind sehr dreckig, Kinder leiden Hunger in den Strassen und Betteln um einen Dollar. Dazu sind viele Ortet sehr gefaehrlich. Die Menschen sind zum Teil sehr nett, aber auch sehr distanziert oder strange. Aber es hat auch gute Seiten: Es ist guenstig, kolonial und hat viel mehr Kultur zu bieten! Aber nach der Reihe...
Unser Tripp ging mit Stress an der Grenze los. Das war eine Accion increible und dauerte ewig. Witzig war eine Ampel die per Zufall bestimmte wem sein Gepaeck durchsucht werden soll. Gut, geschafft und in Granada angekommen, sah alles anders aus. Die Stadt ist wunderschoen und lebt unheimlich. In den Strassen ist die Hoelle los. Es treffen sich Fahrradfaher, Fussgaenger, Autos, Busse und Pferdekutschen! Abends kann man hier in sehr gemuetliche Kneipen gehen, gut Essen gehen oder kostenlos Billard spielen. Den ersten Tag erkundeten wir die Stadt und geniessten den Abend in einer gemuetlichen Bar und am "Lago de Nicaragua". Am Tag drauf hab ich mit meiner Suessen eine Kutschenfahrt durch die Stadt gemacht - ich weiss, die touris wieder - aber dabei konnten wir sehr vieles sehen. Die Stadt ist sehr verwinkelt mit engen Gassen und unendlichen Kolonialgebaeuden. Jedoch herrscht ueberall Armut und Not. Am naechsten Tag fuhren wir nach Masaya auf den "Mercado de Artesania", was sehr krass war. Der Platz der den Bussbahnhof darstellte war eine Mischung aus Muellhalde, Menschenarmut und unheimlich viel Leben und Bewegung. Der Mercado liegt in einer alten Festung, sehr geil, und hatte allerhand zu bieten! Wir deckten uns mit Zigarren, Haengematten, Schmuck und Kunst ein und fuhren mit leeren Taschen ins Hostel um uns zu erholen. Am naechsten Vormittag ging die Reise weiter nach Rivas in einem Schulbus wie bei den Simpsons, total ueberfuellt! Von Rivas gings dann mit der "Faehre" auf die Insel Ometepe...

Freitag, 18. Januar 2008

Rodeo en Santa Cruz, Guanacaste


Hola mis amigos! Schneller als gedacht melde ich mich wueder. Aber nachdem Melle wieder gesund ist, sind wir am Donnerstag doch noch schnell nach Santa Cruz zum Rodeo-Festival gefahren. In der Stadt herrscht die ganze Woche Ausnahmezustand! Ueberall rund um die Arena ist laute Musik, Bier und es wird an jeder Ecke gegrillt. Die Arena wurde muehevoll zusammengenagelt und war sehr cool. Die Atmosphaere war witzig und auch mal etwas ganz anderes. Einzig die unzaehligen Verkaeufer die sich durchs Publikum quetschten waren nervig. Wir waren bei diesem Spektakel richtig auffallend, in mitten von vielen betrunkenen Ticos. Die Action in der Arena war sehr interessant, aber nach einer Zeit langweilig. Die Torros kamen total wild aus der Box, aber hatten schnell keinen Lust mehr irgendjemand hinterherzurennen, nachdem sie ihr Anhaengsel abgeworfen hatten, da zu viele Menschen in der Arena waren und so der Stier ueberfordert war. Sonst waere natuerlich auch ich in den Ring ;-) Haette den Ticos bestimmt gefallen, es gab auch Preissgeld die das wagten, aber ich hab ja zum Glueck keine Geldnot...haha Leider waren die Ticos auch ziemlich assig und traten die Stiere und bewarfen diese mit allem moeglichen. Naja, es war ein besonders anderes Erlebnis!
Nun bin ich in Nicaragua, Granada. Ich lasse in paar Tagen von mir hoeren!!! Hasta pronto...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Von Manuel Antonio bis Liberia


Hola muchachos! Hier folgt der erste Bericht auf der Reise durch Costa Rica, Nicaragus und Panama. Wobei wir Panama gestrichen haben, da wir eine Woche frueher nach Alemania fliegen. Grund dafuer sind Zeitmangel zu Hause und Geldmangel hier ;-) Wir werden trotzdem unsere Reise fast wie geplant durchziehen, ausser dass wir nicht nach Panama gehen, aber dafuer noch nach Montezuma.

Pues bien... los gings ja am 7. Enero nach Manuel Antonio um 2 Tage zu entspannen. Mit der Weiterreise nach Jaco hoerte die Entspannung dann auf, da wir den Bus verpassten. Nach langem Warten konnten wir in Rekordzeit mit einem Tico nach Jaco trampen. Dort uebernachteten wir bei Alejandra u Dani in ihrer besheidenen Huette.

Frueh morgens gings wieder weiter nach Santa Cruz, wo wir Stierkaempfe sehen wollten. Es aenderte sich aber viel. Erstmal entschieden wir uns gegen den Bus und fuers Trampen - sehr gut - da wir so an einer Bruecke aussteigen und viele Krokodile sehen konnten. Wow, was fuer ein Anblick, es waren bis zu ca. 5 m grosse dabei. Dann nahmen wir noch ein Stueck den Bus nach Puntarenas, wo wir mit der Faehre auf die Halbinsel Nicoya fahren wollten. Wir verpassten die Letzte grade, deshalb wieder zurueck und mit Stehplatz im Bus nach Santa Cruz. Dort angekommen war die Enttaeschung gross, da das Festival erst eine Woche spaeter ist. Deshalb gings nach einer Nacht weiter...

...nach Tamarindo. Auch das war teilweise ein Griff ins Klo. Das Hostel und der Strand war sehr cool, doch Tamarindo ist eine ueble Touri-Hochburg. Wir vlieben 2 Tage, da wir eine eine Schildkroeten-Tour machen wollten, leider sahen wir keine "Lederschildkroete" ;-) Die naechsten 3 Tage verbrachten wir in Samara weiter suedlich an der Pazifikkueste, ein Volltreffer! Traumhaftschoener Strand, ruhiges Meer, wenig Touris, perfektes Hostel. Wir haetten dort ewig faulenzen koennen, kein Problem, aber wir wollen ja noch mehr sehen. Ausserdem wurd meine Suesse krank. Also gings heute morgen weiter nach Liberia. Da bin ich nun und schreibe und lade Bilder hoch... uebermorgen fahren wir weiter nach Nicaragua und morgen, falls Melle hoffentlich wieder gesund ist, noch nach Santa Cruz und schauen uns doch noch die Stierkaempfe an!!!

Hasta luego mis amigos!

Mittwoch, 2. Januar 2008

Año Nuevo en Manuel Antonio


...Feliz Año a todos lectores... A Gut´s Neus!!!

Nachdem Weihnachten schon ganz anders war, folgte auch Silvester und Neujahr eben anders:
Anstatt dicke Party und am naechsten Tag Kater feierte ich gemuetlich am Strand ins Neue Jahr und am naechsten Tag gings in den Nationalpark von Manuel Antonio.
Gemeinsam mit Meli (ich soll nun Melle schreiben) und Tobi fuhr ich am 31. nach Manuel Antonio. Wie immer in letzter Zeit wurde getramt, was super klappt in Costa Rica. Angekommen geniessten wir den wunderschoenen Strand vor Ort. Tobi und Ich schwommen, gut 1 km, auf zwei Felsen raus ins Meer. Wir hatten keinen Bock wieder zurueck zu schwimmen und liessen uns von einem Jetski mitnehmen. Sehr geil. Melle und andere fanden es nicht sehr witzig, da sie sich sorgten. Die letzten Stunden des Jahres verbrachten wir dann am Strand mit etwas Rum, Bier und Ticos die ihre Pyrokuenste bewiesen. Ganz anders als zu Silvester in D gings frueh ins Bett, was OK war, denn so konnte ich frueh morgens die Ruhe am Strand geniessen!!!
Mittags wollten wir uns dann kostenlos in den mit 7 $ Dollar teuren Park einsteigen. Beim ersten Versuch ueber die Felsen wurden wir noch abgefangen, jedoch mit dem Zweiten durch den Dschungel hatten die Ticos nicht gerechnet. Ausserdem war das ein krasser Trip, da dort doch viele Schlangen, Spinnen usw. leben. Der Park von Manuel Antonio ist wunderschoen, mit paradiesischen weissen Buchten und vielen Tieren. Wir sahen Affen, Waschbaeren, eine Schlange, viele Voegel und einiges Krabbelgetier. Leider keine Tapire, Tucane oder anderes. Am Ende unserer Tour gingen wir ganz gemuetlich durch den Eingang wieder aus dem Park und kuehlten uns im Meer ab, bevor wir die lange Heimreise antraten.
Wir fuhren mit dem Bus an den Stadtrand von Quepos. Von da aus waeren es mit dem Bus ca 4 Std. nach San Isidro. Ein Tico nahm uns auf seinem Pick-Up hinten drauf mit und so waren wir in unglaublichen 1, 45 Std. zu Hause. Krasse Fahrt, da die Strecke zur Haelfte nicht geteert ist und einem Meer aus Schlagloechern gleicht.