Buenas, otra vez: Mittlerweile sind wir, bzw. waren, in Nicaragua angelangt. Ein ganz anderes Land als Costa Rica. Hier herrscht sehr grosse Armut, so wie ich sie noch nie gesehen habe! Die Staedte sind sehr dreckig, Kinder leiden Hunger in den Strassen und Betteln um einen Dollar. Dazu sind viele Ortet sehr gefaehrlich. Die Menschen sind zum Teil sehr nett, aber auch sehr distanziert oder strange. Aber es hat auch gute Seiten: Es ist guenstig, kolonial und hat viel mehr Kultur zu bieten! Aber nach der Reihe...
Unser Tripp ging mit Stress an der Grenze los. Das war eine Accion increible und dauerte ewig. Witzig war eine Ampel die per Zufall bestimmte wem sein Gepaeck durchsucht werden soll. Gut, geschafft und in Granada angekommen, sah alles anders aus. Die Stadt ist wunderschoen und lebt unheimlich. In den Strassen ist die Hoelle los. Es treffen sich Fahrradfaher, Fussgaenger, Autos, Busse und Pferdekutschen! Abends kann man hier in sehr gemuetliche Kneipen gehen, gut Essen gehen oder kostenlos Billard spielen. Den ersten Tag erkundeten wir die Stadt und geniessten den Abend in einer gemuetlichen Bar und am "Lago de Nicaragua". Am Tag drauf hab ich mit meiner Suessen eine Kutschenfahrt durch die Stadt gemacht - ich weiss, die touris wieder - aber dabei konnten wir sehr vieles sehen. Die Stadt ist sehr verwinkelt mit engen Gassen und unendlichen Kolonialgebaeuden. Jedoch herrscht ueberall Armut und Not. Am naechsten Tag fuhren wir nach Masaya auf den "Mercado de Artesania", was sehr krass war. Der Platz der den Bussbahnhof darstellte war eine Mischung aus Muellhalde, Menschenarmut und unheimlich viel Leben und Bewegung. Der Mercado liegt in einer alten Festung, sehr geil, und hatte allerhand zu bieten! Wir deckten uns mit Zigarren, Haengematten, Schmuck und Kunst ein und fuhren mit leeren Taschen ins Hostel um uns zu erholen. Am naechsten Vormittag ging die Reise weiter nach Rivas in einem Schulbus wie bei den Simpsons, total ueberfuellt! Von Rivas gings dann mit der "Faehre" auf die Insel Ometepe...
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